Jul
27
19

3 ultimative Tipps für schönere Hochzeitsfotos während der Zeremonie

Neben dem Getting Ready ist die Zeremonie, also die eigentliche Trauung, die nächste große Etappe bei euren Hochzeitsfotos. Es kommt nicht selten vor, dass wunderschöne Fotos nicht so zustande kommen, wie ihr sie euch vielleicht beim Scrollen durch Instagram vorgestellt habt. Welche Stolpersteine es gibt und wie ihr diese vermeiden könnt, erkläre ich euch im Folgenden. 

1. Der „first look“ direkt vor der Trauung

Ich weiß, ihr seid nervös. Ich weiß, ihr könnt nicht an alles gleichzeitig denken. Aber eine Sache solltet ihr im Hinterkopf behalten: beim Einzug in die Location spielt das Timing eine große Rolle, sofern ihr euren first look beim Einzug in eure Traulocation plant (nicht schon vorher). Und damit meine ich, dass einer von euch schon wesentlich eher da sein sollte als der andere und vorne warten sollte (und währenddessen nicht zwischen den Gästen umherläuft oder draußen „nur mal gucken“ geht, ob das Auto schon da steht). Es ist schon vorgekommen, dass die Magie des ersten Aufeinandertreffens futsch war, als der Bräutigam durch Zufall seine Braut entdeckt hat, weil diese schon heimlich in der Location wartete. Schickt lieber jemand anderen, um zu gucken, ob die Braut schon eingetroffen ist oder um ihr zu sagen, dass es losgehen kann. 

2. Der Einzug 

Wenn einer von euch also vorne steht, vielleicht die Musik angeht und alle aufstehen, ist der Zeitpunkt gekommen, die nächste wichtige Sache zu beherzigen. Nehmen wir mal an, die Braut lässt sich von Vater/Bruder/Mutter zu ihrem Bräutigam begleiten und der Pfarrer/Trauredner läuft vorne weg, denkt unbedingt daran – unbedingt!- Abstand zu dem zu halten, der vor euch läuft. Nichts ist ärgerlicher, als wenn man auf den Hochzeitsfotos den Pfarrer für den Vater hält, weil dieser während des gesamten Einzugs genau vor dem Brautvater läuft. Haltet also lieber ein paar Schritte Abstand oder verlangsamt euer Tempo, wenn ihr merkt, ihr lauft sehr dicht hintereinander. Keine Sorge, dass ihr zu langsam seid, denn das Besondere an diesem Tag ist: ohne euch wird keiner anfangen 😉

3. Die Gratulation 

Ihr seid bis hier hin gekommen, habt kichernd und mit zittrigen Händen eure Ringe auf die Finger gesteckt, habt die Tränen getrocknet, ohne dabei den Mascara einmal durchs komplette Gesicht zu schmieren und seid beim gemeinsamen Auszug weder gestolpert, noch hat jemand versehentlich ein Stück vom Brautkleid mit seinen Absatzschuhen rausgerissen. Glückwunsch! Nun lauft ihr also Hand in Hand als Frau/Mann und Frau/Mann heraus und die Gäste stehen Schlange, um euch in die Arme zu schließen. Das ist ein wundervoller Moment mit ganz vielen Emotionen, herzlichen Umarmungen und der einen oder anderen Träne. In diesem Moment bin ich wie ein Schwamm, der am liebsten jede Sekunde aufsaugen und in Bilder stecken möchte. Manchmal ist das aber nicht so ganz einfach, weil es passieren kann, dass entweder jemand nach dem Gratulieren vor der Linse stehen bleibt oder weil ich beim Umarmen immer nur eine Gesichtshälfte, beispielsweise immer die linke Gesichtshälfte, der Braut sehe. Das ist kein Weltuntergang, denn jede Umarmung und jede Gratulation ist so individuell wie der Gratulant selbst und deswegen wird auch die Braut nach der 30. Gratulation noch vor Freude strahlen und einfach nur glücklich sein, dass diese Menschen alle ihre Gäste sind. Das i-Tüpfelchen wäre jedoch, wenn ihr versucht, ab und zu eure Seite, mit der ihr die anderen umarmt, zu wechseln, sodass ich mal die Brautleute, mal die Gäste fotografieren kann. 

Ich hoffe, die Tipps haben euch geholfen und tragen vielleicht ein kleines Stückchen dazu bei, eure Hochzeitsfotos unvergesslich und außergewöhnlich werden zu lassen (was sie natürlich so oder so sind, denn es sind eure!) Habt ihr noch Tipps oder Anregungen? Dann her damit und schreibt sie in die Kommentare!

Eure Christine

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